Kolumnen

Welt-Index Sommerlich mit Volatilitätswolken

Welt-Index im Juni Industrienationen sind Schwungrad globalen Booms

Die Industrienationen der nördlichen Hemisphäre bilden weiter ein mächtiges Schwungrad der globalen Wirtschaft: Die Welt boomt. Vermögensverwalter Markus Zschaber schwärmt von hervorragenden Sommerbedingungen für Anleger. Nachdem der G20-Gipfel einige bedrohliche Wogen glättet, schaffen kurzfristige Schwankungen Chancen für den Aktien-Nachkauf.

Anleger können sich über diese Aussichten freuen: Die Weltkonjunktur befindet sich der "Welt-Index"-Analyse zufolge in bester Verfassung. Die politischen Risiken sinken zunächst weiter. Einige Faktoren gilt es aber im Auge zu behalten.

Der größte Impulsgeber, der im Rahmen der "Welt-Index"-Analyse" in den letzten vier Wochen festgestellt werden konnte, war die allgemein sehr robust verlaufende Industriekonjunktur. Eine besonders starke Dynamik konnte in Deutschland, Spanien, Frankreich, den USA und auch in China sowie in Japan quantifiziert werden. "Endlich zeigt sich eine höhere Traktion in der Weltindustrieproduktion, nachdem die hohe positive Dynamik in den Auftragseingängen gerade in den ersten Monaten des Jahres 2017, so vielversprechend ausgefallen war",  sagt Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

"Ich sehe eine Belebung der Produktion in allen relevanten Volks-wirtschaften und eigentlich auch in allen relevanten Industriezweigen", so Zschaber weiter. "Wichtig wäre jetzt nur, dass in den kommenden Monaten die Orders nochmals einen positiven Schub bekommen, sonst könnten negative Anpassungen, auch für die sehr positiven Wachstumsaussichten der Weltkonjunktur erfolgen." Die Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Dies bestätigt der „Index der Konjunkturdaten“ mit einem aktuellen Niveau von 72% (Vormonat 71%).

Die Erwartungen an die Weltkonjunktur sind im historischen Kontext der letzten 24 Monate immer noch recht hoch, was sicherlich an der Erleichterung darüber liegt, dass sich die politischen Risiken, wie die Wahlen in Frankreich oder den Niederlanden sich quasi in Luft aufgelöst haben. Daraus folgte, dass die Stimmung und die Erwartung an die Konjunktur sehr stark angestiegen sind. Die Skepsis der Vergangenheit löste sich ein Stückweit auf und die Risikobereitschaft bei den Anlegern nahm zu. Dieses führte zu höheren Kapitalströmen und zu höheren Investitionen, was wiederum typischerweise mit steigenden Erwartungen an die Konjunktur einherging.

Mit Blick auf die fundamentalen Fakten sieht man derzeit noch keine Übertreibung in den Kursentwicklungen, allerdings könnten hier und da bereits zu hohe Erwartungen an die zukünftigen Gewinnentwicklungen der Unternehmen gestellt werden. Der "Index der Markterwartungen", welcher auf ein Niveau von 52 Prozent (Vormonat: 54 Prozent) nochmals gefallen ist, belegt diese Entwicklung. Die Gefahren einer kurzfristigen Überhitzung sind also nochmals etwas gestiegen.

WELT-Index: Globaler Konjunkturaufschwung nahe des Höhepunktes ?

  • Politische Risiken reduzieren sich weiter
  • Sommermonate könnten höhere Volatilität mit sich bringen

Das globale Wachstum hat sich auch in den letzten vier Wochen weiter auf dem Expansionspfad befunden. Die Zuwachsraten gemessen am BIP in den einzelnen Regionen der Welt stiegen auch zuletzt, allerdings nicht mehr so dynamisch wie zuvor. Der Wachstumszyklus in der Weltwirtschaft ist nach wie vor robust und breit aufgestellt. Gerade die Industriedaten bzw. die Weltindustrieproduktion waren das Schwungrad des Wachstums in den letzten Monaten.

Die große Frage der aktuellen Zeit ist, wie lange wird der aktuelle Konjunkturaufschwung noch andauern. Abschwünge oder sogar Rezessionen sind im Regelfall die Folge von Ungleichgewichten, wie ein zu starkes Nachfragewachstum, welches zu Knappheit am Arbeits-, Rohstoff- oder Gütermarkt führt, welche wiederum die Inflation ansteigen lässt. Zentralbanken reagieren dann üblicherweise mit Zinserhöhungen, um durch die Verteuerung von Krediten zusätzlich die Nachfrage zu reduzieren. Auch zu hohe Lagerbestände oder das Platzen einer Preisblase am Aktien- oder Immobilienmarkt können eine Rezession auslösen - genauso wie exogene Schocks, die häufig politisch induziert sind.

Um die Frage zu beantworten, schauen wir zunächst auf die politischen Risiken. Diese haben sich nach unseren Auswertungen und Analysen vorerst stark reduziert. Die Furcht vor zukünftigen unkontrollierbaren Protektionismus, ausgehend aus den USA und ihren neuen Präsidenten - Donald Trump, ist geringer geworden. "Das was wir seitens des US-Präsidenten an offiziellen Statements im Rahmen des G20 Gipfels in Hamburg vernehmen konnten, beziehungsweise über jüngst über seinen Twitter-Kanal, lässt eher darauf deuten, dass sich das Verhältnis zwischen den USA und China wieder freundschaftlicher entwickelt. Dieses ist für mich das wichtigste Anzeichen dafür, dass die protektionistische Drohkulisse die hier aufgebaut wurde, sich wieder peu a peu reduziert", bewertet Markus C. Zschaber das wirtschaftspolitische Geschehen.

Auch die politischen Risiken innerhalb Europa haben vorerst an Dynamik verloren und das obwohl so viele politische Unsicherheiten vorherrschten wie noch selten zuvor. "Ich bin nach den Wahlen, vor allem denen in Frankreich etwas beruhigter, wenn ich auf die zukünftige Regierungsbildungen in den Einzelstaaten in Europa blicke", führt Zschaber aus. "Dennoch, auch wenn aktuell so gut wie niemand darüber spricht, Italien macht mir weiterhin große Sorgen. Viele Experten und Politiker sehen die Eurokrise als gebannt, dieses kann ich derzeit nachhaltig nicht bejahen, Erst wenn Italien wieder auf einen Pfad der Wettbewerbsfähigkeit zurückfinden würde, Wachstum generieren und die strukturellen Probleme, wie u.a. die hohe Arbeitslosigkeit oder die extreme Staatsverschuldung nachhaltig lösen könnte, sehe ich die Eurokrise als überwunden. Davon sind wir in Italien leider aber sehr weit entfernt."

"Die Gefahr, dass die Bevölkerung sich von der Eurozone und der europäischen Idee, bei der kommenden Wahl abwendet ist real", warnt Zschaber. "Zu groß und vor allem zu Lange sind ihre ökonomischen Leiden. Fast zehn Jahre befindet sich Italien in der Krise. Fakt ist, in Italien wird sich die Zukunft der Eurozone entscheiden", führt Markus  Zschaber aus. Der Vermögensverwalter verweist in diesem Kontext auf die kürzlich geführte Debatte im italienischen Parlament, in der offen über den Schuldenschnitt, die Einführung einer Parallelwährung, oder sogar über den Austritt aus der Eurozone diskutiert wurde. Dieses sind Wege, welche der deutschen Politik überhaupt nicht gefallen werden. Eines steht fest, die kommenden Wochen und Monate sollten hinsichtlich der politischen Risiken auch an den Finanzmärkten spannend bleiben.

Ähnlich sieht es auch bei den geopolitischen Risiken aus. Hier haben sich in den letzten Wochen die bekannten Krisenherde weiter zugespitzt. Zum einen besorgt Zschaber der Konflikt in Nordkorea, der durch die jüngsten Raketentests eine ansteigende Präsenz zugeordnet bekommt, sowie die Katarkrise, die nach Auffassung von Zschaber den aktuell meist unterschätzten geopolitischen Konflikt darstellt. "Wir sprechen hier über den gesamtwirtschaftlich betrachtet relevantesten Energiestandort der Welt", warnt der Kölner Vermögensverwalter. "Die Länder, die hier gegenseitig in Ungnade verfallen, produzieren fast ein Viertel der globalen Ölreserven. Katar ist einer der größten Gasproduzenten der Welt. Sollte die Lage hier eskalieren, sehe ich Förderkürzungen im Öl- und Gassektor als wahrscheinlichstes Risiko an, welches schwerwiegende Folgen für die weltweiten Energiemärkte hätte und damit schnell zu einem systemischen Risiko für die Weltwirtschaft werden könnte", fasst Zschaber zusammen.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Gute Aussichten für traditionelle Wachstumsbranchen

Neben den politischen Risiken stehen folgende Kernthemen auf der gesamtwirtschaftlichen Agenda des zweiten Halbjahres 2017: Die weitere Entwicklung des Wirtschaftswachstums in den USA, China und Europa. Die ansteigende Inflation in den Industrienationen. Das Auslaufen der geldpolitischen Maßnahmen in den USA und künftig auch in Europa. Ansteigende Zinsen in allen relevanten Volkswirtschaften. All diese Themen werden in den kommenden Monaten die Weltkonjunktur und die Finanzmärkte beeinflussen.

"Ich sehe aktuell die Weltkonjunktur sehr gut aufgestellt, was auch den globalen Finanzmärkten großen Rückhalt geben sollte", konstatiert der Experte. "Auch im Hinblick auf das Umsatz- und Gewinnwachstum zeigen die traditionellen Wachstumsbranchen weiterhin sehr solide Zahlen. Beispiele gibt es zu genüge, wie die europäische Chemiebranche, der deutsche Maschinenbau oder Robotik und Automatisierung oder der Bausektor. Gute Zahlen wurden auch in den USA oder aus China aus selbigen Branchen geliefert. Auch die Konsumenten zeigen sich in allen relevanten Volkswirtschaften in sehr guter Stimmung."

Makroökonomische Sorgen sieht der Vermögensverwalter kurzfristig vor allem durch die Zinsseite gegeben. "Zu schnell ansteigende Zinsen haben die Kraft ein positives Momentum an den Finanzmärkten regelrecht abzuwürgen. In den letzten Tagen und Wochen gab es einige Beispiele wie sensitiv auch Aktien- und Devisenmärkte auf zu steile Zinsveränderung reagieren. Diese Art von Preisbewegungen an Zinsmärkten müssen wir detailliert und sehr spezifisch beurteilen, um daraus Ableitungen für unsere gesamte Asset Allokation zu treffen", so Zschaber weiter.

Da die Notenbanken sich eher am Ende ihrer quantitativen Maßnahmen befinden, sprich zunehmend weniger Interaktionen durch die Notenbanken stattfinden werden, um die Zinsen künstlich niedrig zu halten, könnte der Zinsmarkt zu Übertreibungen neigen. Zu schnell ansteigende Zinsen assoziiert der Finanzmarkt schnell mit einem Abwürgen des Kreditzyklus' aufgrund ansteigender Zinskosten, was natürlich negativ auf die Nachfrage durchschlägt und damit die Konjunktur belastet. Außerdem reduzieren steigende Zinskosten die operativen Margen der Unternehmen, sofern diese auch mittels Fremdkapital ihr Geschäftsmodell durchfinanzieren. Daraus resultiert weniger Gewinn, was die Aktionäre irritieren und zu hoch bewertete Branchen und Aktien in eine Konsolidierung führen könnte.

Unterm Strich sieht Zschaber kurzfristig allerdings wenig Risiken die einen abrupten Abschwung auslösen sollten. Zwar steigt das Zinsänderungsrisiko, allerdings erwartet zu Recht niemand ein zu aggressives Vorgehen der Notenbanken. Mittelfristig können politische Risiken, sei es Italien oder eine Eskalation in Nordkorea oder Katar allerdings zu einer scharfen Neuadjustierung des Weltbilds führen. 

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die anziehende Weltkonjunktur sowie das verblasste politische Risiko in Europa nach der Frankreichwahl lassen die Geschäftserwartungen in vielen Regionen der Welt ansteigen. "Ich sehe gerade hier in Deutschland, egal mit welchem Unternehmenslenker ich spreche, eine außergewöhnlich gute Ausgangslage in den jeweiligen Geschäftsmodellen. Die Beurteilungen der eigenen Geschäftslagen ist wirklich sehr gut und dieses bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie bei den Großkonzernen", so Zschaber.

Ähnlich gut ist die Stimmungslage in den Industrieetagen in den USA, allerdings ist diese nach Angaben des Kölner Geldmanagers sehr eng an die dort offerierten staatlichen Investitionspakte bzw. an die Steuersenkungsprogramme gekoppelt.

Die Regierung um Donald Trump sollte nicht den Fehler begehen, nach den vollmundigen Ankündigungen jetzt zu denken, man müsste nicht liefern. "Der Wachstumszyklus in den USA ist positiv, keine Frage, aber unsere Zahlen verifizieren eindeutig, dass gerade die positive Dynamik, welche sich seit langer Zeit erstmals wieder in der Industrie abzeichnet und hier vor allem bei den Investitionen, auf der Annahme fußt, dass staatliche Impulse durch die neue Regierung folgen werden. Dieses positive Vertrauen sollte Donald Trump bzw. seine Administration jetzt nicht verspielen", konstatiert Zschaber den Status Quo in den USA.

Auch in Fernost zeigt sich die Konjunkturlage weiterhin auf einem sehr soliden Niveau. Hervorzuheben sind die Regionen Japan und China in den letzten vier Wochen. Die Großindustrie in beiden Volkswirtschaften hat derzeit hohe Expansionswerte, gemessen an den Ergebnissen der Analyse zum "Welt-Index". Gerade Neuaufträge in der japanischen als auch in der chinesischen Industrie sind zuletzt, anders als aktuell in Europa, sehr stark angestiegen. "Unsere quantitativen Konjunkturmodelle, welche im Rahmen der "Welt-Index-Analyse" zum Einsatz kommen, beziffern für beide Nationen auch in den kommenden Monaten eine hohe Konstanz im industriellen Neuauftragsvolumen."

"Die fundamentalen Trends sollten hier andauern, was die Zyklik des Wachstums auch weiterhin sehr robust verlaufen lassen sollte", so der Experte weiter. Die jährlich stattfindenden Debatten über eine "harte Landung" der chinesischen Konjunktur, sind wie auch im vergangenen Jahr, völlig absurd. Die Arbeitsmärkte bleiben stabil, die Lohnsummen beispielsweise in Japan steigen aktuell, was wiederum den Konsum belebt. Die konjunkturelle "Wetterlage" in Japan ist somit weiterhin sehr "sommerlich".

Fazit & Ausblick für Anleger:

"Unsere konkreten Ableitungen aus der Analyse zum "Welt-Index" für die Anlagepolitik und unser Portfoliomanagement sind, dass wir eine punktuelle Erhöhung der Aktienmarktgewichtungen innerhalb unseres Musterportfolios vornehmen. Gerade die Tage mit höherer Volatilität und entsprechend negativer Kursentwicklung möchten wir zum punktuellen Nachkauf nutzen. Grundsätzlich sehen wir uns aber für die Sommermonate mit der aktuellen strategischen Investitionsquote im Aktienmarkt ausreichend positioniert", führt Markus C. Zschaber aus.

Die konjunkturellen Trends sollten das Umsatz- und Gewinnwachstum der Unternehmen stützen und nochmals für positive Überraschungen in vielen Sektoren sorgen. "Risiken verifizieren wir ganz aktuell in erster Linie seitens der Zinsmärkte." Sollten die Zinsen zu steil ansteigen, könnte dies kurzfristig negative Folgen für die Aktienmärkte haben. Ansonsten sollte der Anleger auf die geopolitischen Entwicklungen in Nordkorea und Katar Acht geben. Langfristige Risiken, welche eher zum Ende des Jahres eine Rolle spielen sollten, könnten eine anziehende Inflation sein sowie das politische Risiko rund um Italien und die Eurokrise.         

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Leichte Erhöhung der aktuellen Aktienquote (69%) innerhalb des Musterportfolios gegenüber dem Vormonat. Large Cap - Übergewichtung bleibt bestehen.
  • Cash – Quote wird auf 15% verringert, bleibt aber als wichtiger Asset – Baustein vorhanden
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
  • Edelmetallquote wird zur weiteren Diversifikation leicht erhöht

 

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: ETF Global Titans 50, ETF MSCI Europa, CSX Corp, VISA, Fresenius, General Electric, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub

Haltepositionen: Facebook, Apple, Netflix, Google, SAP, Bayer, Microsoft, BASF, Münchener Rück, Symrise, Beiersdorf, Rheinmetall, Amazon, Deutsche Post, MTU Aero Engines, Bechtle, RIB Software, LVMH, ETF Europa Aktien, Continental, Mastercard, Siemens, ABB, Nike, 3M, Henkel, Linde, Geberit, Duke Energy, Unilever, RATIONAL, Jungheinrich

Verkäufe aus den letzten 4 Wochen: Intel, Home Depot, Zalando, Suedzucker, Uniper, Prosiebensat 1, Reckitt Benckiser,

Asset-Allokation:

Erhöht / Neu aufgenommen werden: Aktien (Large Caps) USA von 12,5% auf 13%; Aktien (Large Caps) Europa von 6% auf 7,5%; Aktien Japan von 5% auf 7%; Aktien Emerging Markets von 3% auf 4%; Edelmetalle von 5% auf 7%;

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 14%; Aktien (Large Caps) Schweiz von 6%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 8%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 5%; Staatsanleihen Emerging Markets von 2%; Wandelanleihen von 3%;

Reduziert werden: Aktien (Nebenwerte) USA von 6% auf 4%; Unternehmensanleihen von 5% auf 4,5%; Cash von 19,5% auf 15%;

 

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de

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