Markus C. Zschaber

Welt-Index Globaler Aufschwung bleibt robust

Weltindex im Oktober Starke Bilanzen und Niedrigzinsen heizen Konjunktur weiter an

Die US-Notenbank bekommt mit Jerome Powell einen neuen Chef, der für alte Werte steht. Es gilt als sicher, dass Powell Yellens vorsichtige Geldpolitik fortsetzen wird. Das spiegelt sich auch in der weltweiten Konjunktur nieder, weiß der Vermögensverwalter Markus Zschaber.

Die Weltkonjunktur zeigt sich in absoluter Sommerlaune. Und das trotz der Tatsache, dass es mit großen Schritten auf das Jahresende zugeht. Die Ergebnisse zum "Welt-Index" sind jedenfalls eindeutig.

Die weltweite Konjunkturdynamik nimmt weiter zu und zwar in allen relevanten Segmenten und Regionen. Ob in der industriellen Produktion, der Dienstleistung oder im Handel, aggregiert zeigen sich weiterhin sehr positive Zunahmen, so dass die gesamt-wirtschaftliche Architektur des globalen Aufschwungs sehr robust ist. Die großen Export- und Handelsnationen, bzw. die Volkswirtschaften, die tief mit der Wertschöpfungskette des Welthandels verankert sind, wie u.a. Südkorea, China, Japan oder auch Deutschland zeigen allesamt ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum an, welches die allgemeinen Erwartungen deutlich übertreffen konnte. Die Weltwirtschaft bleibt somit auf Wachstumskurs. Dies verdeutlicht der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 75% (Vormonat 74%).

Die Stimmung an den Weltbörsen ist gut. Fakt ist, die Erwartungen der Analysten und Marktteilnehmer an die Weltkonjunktur haben nochmals weiter zugelegt und erreichten zuletzt durchaus ambitionierte Niveaus. Dennoch wurden diese erneut mehrheitlich jüngst übertroffen. Dies belegt der "Index der Markterwartungen", mit einem aktuellen Niveau von 60% (Vormonat: 51%). Die positive Dynamik der Weltwirtschaft war außergewöhnlich hoch und hat mehrheitlich die bereits höheren Erwartungen nochmals deutlich übertroffen. Noch ist keine ungerechtfertigte Euphorie in den Kursentwicklungen und in den Erwartungen, aber die Gefahr könnte steigen.

Welt-Index: Wie lange geht der Aufschwung an den Weltbörsen weiter ?

  • Geldpolitik und Unternehmensbilanzen treiben die Aktienkurse
  • Perspektiven der Weltwirtschaft bleiben robust

Es herrscht eine gerechtfertigte Partystimmung an den Weltbörsen. Ob an der Wall Street oder beim DAX, neue Allzeithöchststände werden nahezu Woche für Woche erreicht. Der japanische Nikkei erzielte jüngst ein 21 Jahreshoch. Auf die wesentlichen Treiber dieser Aktienmarktrallye wird im Rahmen der Veröffentlichung zum "Welt-Index" bereits seit den Sommermonaten regelmäßig hingewiesen. "Ich sehe zum einen die Geldpolitik, gerade nach den jüngsten Maßnahmen der EZB und aus Japan als einen zentralen Ankerpunkt für die aktuelle Marktphase. Die jüngsten Aussagen durch beispielsweise Mario Draghi in Sachen weitere lockere Geldpolitik waren der sogenannte "Game- Changer" und somit Auslöser für die gegenwärtige Kursrallye", so Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Auch die japanische Notenbank sieht noch keinen wirklichen Anlass von ihrer expansiven Politik-ausrichtung abzurücken und flutet die Märkte Monat für Monat weiterhin mit umgerechnet Milliarden an Euros. Hinzu kommt, dass das Casting um den kommenden Präsidenten der US-Notenbank abgeschlossen ist und mit Jerome Powell eine geldpolitische "Taube" ausgewählt wurde, die für geldpolitische Kontinuität steht. Donald Trumps Idee, den Finanzsektor weiter zu deregulieren sieht Powell ebenfalls als notwendig an, welches die Chancen für die Umsetzung erhöhen sollten. Eine Abkehr hin zu einer strafferen Maßnahmenpolitik und damit zu steil ansteigenden US-Zinsen ist somit nicht zu erwarten. "Der Oktober hat geldpolitisch viel Licht ins Dunkle gebracht und für einen regel-rechten positiven Schub in der internationalen Börsenstimmung gesorgt. Es wird weiterhin viel billiges Geld vorhanden bleiben und zwar weltweit, dieses freut die Investorengemeinschaft", so Zschaber weiter.

Ein weiteres dominantes Thema, welches zum aktuellen Börsenhype beiträgt, ist die aktuelle außergewöhnliche und positive Berichtssaison, welches sich in den Analysen des "Welt-Index" zeigt. "Woche für Woche quantifizieren wir derzeit harte Fakten seitens der Quartalsberichte der Unternehmen, die wirklich sehr positiv aufhorchen lassen. Ob bei den operativen Margen, im Cash-Flow oder schlicht und einfach bei Umsatz und Gewinn verifizieren wir größtenteils wirklich atemberaubende Entwicklungen in vielen Geschäftsmodellen und zwar weltweit", fasst der Vermögensverwalter Zschaber die Aktualität zusammen. Hervorzuheben ist beispielsweise, dass in Europa oder in Asien die Industrie-unternehmen und zyklische Konsumwerte im globalen Vergleich zu den absoluten Gewinnern gehören. In den USA natürlich die Technologieunternehmen, denn 95% aller US-Technologieunternehmen übertrafen im letzten Quartal die bereits wirklich hohen und ambitionierten Erwartungen. "Apple erreichte erneut ein Rekordergebnis und will das beste Weihnachtsergebnis aller Zeiten anstreben, um nur ein Unternehmen zu nennen. Das sind Entwicklungen die weit über das hinausgehen, was zu erwarten war. Umfragen zeigen sogar, dass selbst die eigenen Unternehmenslenker nicht in Ansätzen mit solchen Ergebnissen noch vor wenigen Monaten gerechnet hatten.

Zusammengefasst: Ein Umfeld in dem die Zinsen bis auf weiteres sehr tief sind, welches alternative Anlagen zur Aktie unattraktiv werden lässt und gleichzeitig Unternehmen unterschiedlichster Sektoren und Branchen, welche horrende Gewinne erzielen, ist natürlich wie geschaffen für die Geldanlage in Aktien und zwar für Klein- und Großanleger. Stellt man dem Kölner Vermögensverwalter die Frage, ob diese schnelle Börsenbewegung der letzten Wochen und Monate so weiter gehen kann, antwortet er wie folgt: "Die gute Stimmung an den Weltbörsen wird nach wie vor durch eine immer noch in Summe lockere Geldpolitik getragen und sehr überzeugende Unternehmensentwicklungen. Dieses Momentum kann und wird noch weiter anhalten, für uns als Vermögensverwalter ist es aber auch wichtig, ein großes Augenmerk auf unser Risikomanagement zu werfen, damit waren wir bis lang immer sehr erfolgreich!"

Nicht von der Hand zu weisen ist aber auch, dass es an den globalen Aktienmärkten zu Überbewertungen kommen kann, denn einige Unternehmen sind derzeit mehr als fair bewertet. Um hier den Überblick zu behalten gilt es auch, immer wieder die globalen Zinsmärkte zu betrachten und zu prognostizieren. Wenn sich hier mittelfristig neue Anlagealternativen ergeben, müssen Chance und Risiko neu bewertet werden. Fakt ist, der Anlagenotstand hält viele Investoren in ihren Aktien-engagements quasi gefangen, welches auch die rekordniedrige Volatilität bei den Aktienkursen zeigt. "Steigen allerdings die Zinsen über gewisse Schwellenwerte, in denen sich eine alternative Anlage rechtfertigen würde, könnten schneller höhere Schwankungen am Aktienmarkt auftreten als uns allen lieb ist", stellt der Vermögensverwalter klar. Dennoch, der Trend in Aktien sollte damit weiterhin bestehen bleiben, zumal derzeit in vielen anderen Teilmärkten des internationalen Finanzmarktes, nur durch sehr viel komplexere Investitionsbedingungen vergleichbare Renditen, wie an den Aktienmärkten, zu erzielen sind. Hinzu verweist der Experte ebenfalls auf die makroökonomische Perspektive der Weltwirtschaft, die ebenfalls eine gute Weltkonjunktur auch in 2018 verspricht. Damit sind gute Voraussetzungen vorhanden sind, dass viele Unternehmen auch im kommenden Jahr eine sehr gute Gewinnentwicklung mit vergleichbarem Gewinnwachstum verzeichnen könnten, welches im Übrigen die wichtigste Bedingung für weiter ansteigende Aktienmärkte wäre.

Die Weltkonjunktur zeigt sich trotz der Tatsache, dass wir mit großen Schritten auf das Jahresende zusteuern in absoluter Sommerlaune. Die Ergebnisse zum "Welt-Index" sind eindeutig - die weltweite Konjunkturdynamik nimmt weiter zu und zwar in allen relevanten Segmenten und Regionen. Ob in der industriellen Produktion, der Dienstleistung oder im Handel, aggregiert zeigen sich weiterhin sehr positive Zunahmen, so dass die gesamtwirtschaftliche Architektur des globalen Aufschwungs sehr robust ist. Die großen Export- und Handelsnationen, bzw. die Volkswirtschaften, die tief mit der Wertschöpfungskette des Welthandels verankert sind, wie u.a. Südkorea, China, Japan oder auch Deutschland zeigen allesamt ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum an, welches die allgemeinen Erwartungen deutlich übertreffen konnte. Die Weltwirtschaft bleibt somit auf Wachstumskurs. Dies verdeutlicht der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 75% (Vormonat 74%).

"Ein weiteres klares Indiz, welches wir u.a. im Rahmen der "Welt-Index-Analyse" bewerten und für eine weitere Beschleunigung der Weltkonjunktur heranziehen, ist der Anstieg der weltweiten Preise für Arbeitsspeicherchips. Alleine in den letzten neun Wochen stiegen diese um über 30 Prozent an. Diese stecken vor allem in sehr vielen langlebigen Kapitalgütern, was darauf schließen lässt dass die Produktion und die Nachfrage sich ausweiten werden, welches wiederum den globalen Investitions-güterzyklus anschieben sollte. Das lässt auf Produktivitätszuwächse vor allem in den USA oder auch in Europa hoffen.", so Zschaber weiter.

Von der globalen Weltkonjunktur profitieren aber nicht zuletzt auch die Schwellenländer und insbesondere Asien. Fakt ist, die Aussicht auf wachsende Geschäfte nährt die Nachfrage nach Investitionsgütern. Vor allem Technik und Vorleistungsgüter aus dem technischen Spektrum sind derzeit am stärksten gefragt. Die Exportergebnisse einiger Nationen sind wirklich atemberaubend. Südkorea und Taiwan konnten ihre Exporte jüngst um über 27% Prozent steigern, Indien um über 25%. Die konstante Nachfragesteigerung und die anziehende Investitionsbereitschaft in China sowie in den Industrienationen sollte diesen Trend weiter fortsetzen können. Neben den Auslieferungen wurde aber auch seitens der großen Exportnationen kräftig bestellt, nicht zuletzt um auch die zukünftige Nachfrage zu bedienen. Allein in Taiwan stieg der Import von Investitionsgütern um 28,1 Prozent. Japan, die EU und die USA importierten jüngst über 3 Prozent mehr als zuvor. Kurzum die Weltkonjunktur läuft weiter an. Bei der Einordnung der realwirtschaftlichen Entwicklungen und der Analyse des zukünftigen Potenzials in besagten Schwellenländern ist allerdings die strukturelle Abhängigkeit zum US-Dollar zu berücksichtigen. Je nach weiterer Vorgehensweise der US- Notenbank in eigener Sache, könnten noch weitere Abwertungen der eigenen Währungen erfolgen, welches wiederum die wechselseitigen Waren-ströme beeinflussen sollte.

Auch ein Blick auf die USA lohnt sich in diesem Kontext. Die Performance der US-Wirtschaft nimmt nämlich derzeit zu. Auch die Stimmungsdaten bei den Unternehmen stiegen jüngst, welches sicherlich auf die geplante Steuerreform durch Donald Trump zurückzuführen ist, die jüngst wieder in den Fokus rückte. Es sind Steuersenkungen in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar in den kommenden zehn Jahren vorgesehen, Hauptprofiteure wären hier u.a. die Unternehmen. Aber auch der US-Konsument legt sich derzeit schwer in Zeug, das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln. Auf das Jahr hochgerechnet wurden 2,4 Prozent mehr Geld für Konsum ausgegeben als im Vorjahresquartal. "Das sehr hohe Verbrauchervertrauen aus den letzten Wochen, lässt mittels unserer Modellprognostik, sogar ein Plus von über fünf Prozent bei den Konsumausgaben im Schlussquartal kalkulieren. Wir erwarten gemessen an den gesamtwirtschaftlichen Daten ein annualisiertes Wirtschaftswachstum im vierten Quartal für die USA von rund 4%", fasst der Kölner Vermögensverwalter zusammen. Die Notenbank in Atlanta hob jüngst ihre Wachstumsprognose sogar auf 4,5% an.

Auch deshalb ist die Stimmung an den Weltbörsen sehr ausgelassen. Die Frage ist nur, ist die Stimmung vielleicht schon zu gut. "Alle Umfragen, ob zur Wirtschaft oder zum weiteren Verlauf an den Börsen, zeigen eine sehr gute Stimmung und überall hört man sehr viel Optimismus. Natürlich ist dieser mit Blick auf die Ergebnisse der Unternehmen, der makroökonomischen Bedingungen und Potenziale in den wirklich wichtigen Wirtschaftsräumen, sowie seitens der globalen Liquiditätsausstattung auch fundamental nachvollziehbar und gerechtfertigt. Wir verweisen seit Monaten auf diese Entwicklung im Rahmen der "Welt-Index" Berichterstattung hin. Dennoch haben wir auch eine ganze Reihe politische Risiken, welche wir niemals außer Acht lassen sollten, sowie die Tatsache, dass positive Stimmungen und Optimismus hohe Erwartungen schüren, die wiederum erst einmal wieder übertroffen werden müssen. Ein gewisses Maß an Skepsis steht jedem Investor gut zu Gesicht", konstatiert Zschaber.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Fakt ist, die Erwartungen der Analysten und Marktteilnehmer an die Weltkonjunktur haben nochmals weiter zugelegt und erreichten zuletzt durchaus ambitionierte Niveaus. Dennoch wurden diese mehrheitlich jüngst übertroffen. Dies belegt der "Index der Markterwartungen", mit einem aktuellen Niveau von 60% (Vormonat: 51%). Die positive Dynamik der Weltwirtschaft war außergewöhnlich hoch und hat mehrheitlich die bereits höheren Erwartungen nochmals deutlich übertroffen. Noch ist keine ungerechtfertigte Euphorie in den Kursentwicklungen und in den Erwartungen, aber die Gefahr könnte steigen.

Fazit & Ausblick für Anleger:

Markus C. Zschaber stellt als Chef der V.M.Z. Vermögensverwaltung klar, dass Phasen der Konsolidierung, die auch wieder höhere Schwankungen hervorrufen können, zum täglichen Börsen-geschäft dazugehören, auch wenn diese scheinbar schon fast in Vergessenheit geraten sind. "Unsere Investitionsquoten am Aktienmarkt haben wir seit Sommer und Spätsommer strategisch und taktisch erhöht und fühlten uns dabei sehr wohl. Die Großwetterlage der Konjunktur und bei den Unternehmen ist gut, die Rallye könnte durch fundamentale Faktoren weitergehen, Rücksetzer sollten aber einkalkuliert werden. Lediglich die Erwartungen an Konjunktur und Börse sind nochmals angestiegen und könnten das Gesamtbild eintrüben. Dies und die eventuellen politischen Risiken lassen uns stets wachsam bleiben!"

Auf der Aktienseite werden aus der Eurozone insbesondere Industrie- und Konsumunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien und Österreich schwerpunktartig im Musterdepot gewichtet. US-Aktien bleiben ebenfalls weiterhin ein Schwerpunkt, sofern die US-Notenbank nicht zu stark die geldpolitischen Zügel anzieht und Donald Trump seine Steuersenkungsprogramme durch den Kongress bringen kann.

 

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Alle strategischen Positionen der aktuellen Aktienquote (77%) innerhalb des Musterportfolios werden aufrechterhalten. Nur innerhalb der Aktienquote wurden Positionen zuletzt aus-getauscht. Der Fokus liegt auf qualitativen Industrie- und Konsumwerten aus Europa und Japan. Technologieunternehmen und IT aus den USA.
  • Nebenwerte aus Europa und speziell Deutschland bilden zusätzliche Wachstumschancen im Portfolio
  • Cash-Quote wird angepasst bleibt als wichtiger Asset-Baustein vorhanden
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen werden wieder reduziert
    • Wandelanleihen werden wie zuletzt angekündigt strategisch ausgebaut
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Microsoft, Amazon, Apple, ETF MSCI Emerging Asia, Deutsche Post, Beiersdorf,

Haltepositionen: Fielmann, Wacker Chemie, Symrise, Rheinmetall, Bechtle, RATIONAL, Jungheinrich, Trigano, Salmar, Ubisoft, Rank Group, Agfa – Gevaert, L‘Oreal, Visa, Caterpillar, Telefonica, Alphabet, MC Donalds, Fresenius, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub, Netflix, SAP, Bayer, BASF, MTU Aero Engines, RIB Software, LVMH, Continental, Mastercard, Siemens, Linde, Duke Energy, Unilever, ETF Schweden, ETF Frankreich; ETF MSCI Europe Mid Cap; ETF MSCI Emerging Markets, ETF Österreich (ATX), ETF Japan (Nikkei), ETF MDAX,

Verkäufe-/Reduzierungen aus den letzten 4 Wochen: Lufthansa, General Electric, Osram, Airbus, Immobilaria Colonial, ETF Global Titans 50, Iberdola, CSX Corp,

Fakt ist, die Erwartungen der Analysten und Marktteilnehmer an die Weltkonjunktur haben nochmals weiter zugelegt und erreichten zuletzt durchaus ambitionierte Niveaus. Dennoch wurden diese mehrheitlich jüngst übertroffen. Dies belegt der "Index der Markterwartungen", mit einem aktuellen Niveau von 60% (Vormonat: 51%). Die positive Dynamik der Weltwirtschaft war außergewöhnlich hoch und hat mehrheitlich die bereits höheren Erwartungen nochmals deutlich übertroffen. Noch ist keine ungerechtfertigte Euphorie in den Kursentwicklungen und in den Erwartungen, aber die Gefahr könnte steigen.

Fazit & Ausblick für Anleger:

Markus C. Zschaber stellt als Chef der V.M.Z. Vermögensverwaltung klar, dass Phasen der Konsolidierung, die auch wieder höhere Schwankungen hervorrufen können, zum täglichen Börsen-geschäft dazugehören, auch wenn diese scheinbar schon fast in Vergessenheit geraten sind. "Unsere Investitionsquoten am Aktienmarkt haben wir seit Sommer und Spätsommer strategisch und taktisch erhöht und fühlten uns dabei sehr wohl. Die Großwetterlage der Konjunktur und bei den Unternehmen ist gut, die Rallye könnte durch fundamentale Faktoren weitergehen, Rücksetzer sollten aber einkalkuliert werden. Lediglich die Erwartungen an Konjunktur und Börse sind nochmals angestiegen und könnten das Gesamtbild eintrüben. Dies und die eventuellen politischen Risiken lassen uns stets wachsam bleiben!"

Auf der Aktienseite werden aus der Eurozone insbesondere Industrie- und Konsumunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien und Österreich schwerpunktartig im Musterdepot gewichtet. US-Aktien bleiben ebenfalls weiterhin ein Schwerpunkt, sofern die US-Notenbank nicht zu stark die geldpolitischen Zügel anzieht und Donald Trump seine Steuersenkungsprogramme durch den Kongress bringen kann.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Alle strategischen Positionen der aktuellen Aktienquote (77%) innerhalb des Musterportfolios werden aufrechterhalten. Nur innerhalb der Aktienquote wurden Positionen zuletzt aus-getauscht. Der Fokus liegt auf qualitativen Industrie- und Konsumwerten aus Europa und Japan. Technologieunternehmen und IT aus den USA.
  • Nebenwerte aus Europa und speziell Deutschland bilden zusätzliche Wachstumschancen im Portfolio
  • Cash-Quote wird angepasst bleibt als wichtiger Asset-Baustein vorhanden
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen werden wieder reduziert
    • Wandelanleihen werden wie zuletzt angekündigt strategisch ausgebaut
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Microsoft, Amazon, Apple, ETF MSCI Emerging Asia, Deutsche Post, Beiersdorf,

Haltepositionen: Fielmann, Wacker Chemie, Symrise, Rheinmetall, Bechtle, RATIONAL, Jungheinrich, Trigano, Salmar, Ubisoft, Rank Group, Agfa – Gevaert, L‘Oreal, Visa, Caterpillar, Telefonica, Alphabet, MC Donalds, Fresenius, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub, Netflix, SAP, Bayer, BASF, MTU Aero Engines, RIB Software, LVMH, Continental, Mastercard, Siemens, Linde, Duke Energy, Unilever, ETF Schweden, ETF Frankreich; ETF MSCI Europe Mid Cap; ETF MSCI Emerging Markets, ETF Österreich (ATX), ETF Japan (Nikkei), ETF MDAX,

Verkäufe-/Reduzierungen aus den letzten 4 Wochen: Lufthansa, General Electric, Osram, Airbus, Immobilaria Colonial, ETF Global Titans 50, Iberdola, CSX Corp,

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de

Weitere Meldungen